KI-Berater werden: Vom IT-Sicherheitsexperten zum KI-Strategen
21+ Jahre IT-Erfahrung schützen nicht automatisch vor einer neuen Kompetenzlücke.
Das zeigt die Geschichte von Ahmed Errabbah sehr deutlich.
Ahmed ist seit mehr als 21 Jahren als IT-Berater tätig. Davon arbeitet er seit über 15 Jahren als Freelancer.
Sein Schwerpunkt liegt auf IT-Sicherheit und Identity Access Management.
Er begleitet Unternehmen bei:
- IT-Sicherheitskonzepten
- Identity und Access Management
- Architekturentscheidungen
- strategischer Projektplanung
- anspruchsvollen Kundenprojekten
Ahmed kommt also nicht aus der KI-Einsteigerwelt. Er kennt komplexe IT-Projekte, Kundenanforderungen und die Verantwortung, die professionelle Beratung mit sich bringt.
Genau deshalb wollte Ahmed tiefer in KI einsteigen. Nicht, um nur einzelne Tools zu nutzen, sondern, um Kunden bei KI-Projekten fundiert beraten zu können.
Ahmed kannte ChatGPT bereits. Auch Videos, Tutorials und neue KI-Tools waren ihm nicht fremd. Doch irgendwann wurde ihm klar:
KI anwenden und KI professionell beraten sind zwei verschiedene Dinge.

Er wollte verstehen, wie KI technisch funktioniert. Gleichzeitig wollte er Kunden sicher durch KI-Projekte führen. Dafür brauchte er mehr als Prompting. Er brauchte:
- KI-Strategie
- strukturierte Use-Case-Entwicklung
- KI-ROI-Kalkulation
- KI-Governance
- EU-AI-Act-Kompetenz
- Aufbau eines KI-Ökosystems
- Verständnis für kulturellen Wandel
- Bewertung des KI-Reifegrads
Genau dort begann seine nächste berufliche Entwicklungsstufe.
Vorsprung durch KI entsteht nicht durch mehr Tools.
Er entsteht durch bessere Entscheidungen.
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Die Ausgangslage: Viel IT-Erfahrung, aber eine neue Lernkurve
Ahmed hatte bereits jahrzehntelange Technologieerfahrung. Trotzdem fehlte ihm ein strukturierter Einstieg in professionelle KI-Beratung.
Das Angebot im Markt war groß:
- unzählige Tools
- viele Tutorials
- ständig neue Anbieter
- zahlreiche Versprechen
Was fehlte?
Ein klarer Weg von KI-Anwendung zu KI-Verantwortung.
Ahmed wollte Unternehmen professionell bei der Einführung begleiten. Das verändert die Anforderungen komplett.
Erst drei bis vier Anbieter vergleichen, dann entscheiden
Ahmed entschied sich nicht spontan für eine Weiterbildung. Er verglich drei bis vier Anbieter.
Dabei schaute er nicht nur auf einzelne Tools oder Zertifikate.
Für ihn zählten vor allem:
- fachlicher Tiefgang
- technisches Verständnis
- strategische Inhalte
- Praxisbezug für Kundenprojekte
- Verhältnis von Preis und Kursumfang
Seine Einschätzung zu Hilker Consulting:
„Für den gleichen Preis hatte ich zwei Kurse statt einem bei anderen Anbietern. Und der Kurs war sehr gut.“
Zusätzlich überzeugte ihn die akademische Perspektive der Kursleitung. Für einen erfahrenen Berater war genau das relevant.
Ahmed wollte nicht lernen, welche Schaltfläche er anklicken muss. Er wollte Zusammenhänge verstehen.
Der technische Aha-Moment: Warum liefert KI genau diese Antwort?
Ein Teil der Weiterbildung hat Ahmed besonders beschäftigt. Er wollte nachvollziehen, was technisch hinter einem KI-Ergebnis passiert.
Im Kurs beschäftigte er sich deshalb mit:
- neuronalen Netzen
- Vektordatenbanken
- Ähnlichkeitssuche
- Wahrscheinlichkeitssuche
Es half ihm, KI-Ergebnisse fachlich besser einzuordnen.
Ahmed beschreibt diesen Lernschritt so:
„Ich weiß jetzt, warum ich einen bestimmten Output von KI bekomme und nicht einen anderen.“
Gerade für seine Arbeit als IT-Berater ist dieser Punkt relevant. Denn Kunden erwarten nicht nur eine funktionierende Anwendung.
Sie wollen wissen:
- Warum funktioniert die Lösung?
- Wo liegen ihre Grenzen?
- Welche Daten benötigt sie?
- Wie verlässlich sind die Ergebnisse?
Ahmed bekam damit eine technische Grundlage für diese Gespräche.
KI-Strategie: Erst klären, dann entwickeln
Bei Kundenprojekten reicht die Frage nach dem passenden Modell nicht.
Zuerst muss klar sein, was das Unternehmen erreichen will.
Dazu gehören beispielsweise:
- Welches Problem soll gelöst werden?
- Welche Prozesse eignen sich für KI?
- Welche Daten stehen zur Verfügung?
- Welche Ressourcen braucht die Umsetzung?
- Woran wird Erfolg gemessen?
Im KI-Manager-Kurs werden deshalb KI-Strategien, Use Cases und Roadmaps systematisch entwickelt.
Für Ahmed ergänzt das seine bisherige Beratungserfahrung.
Er kann technische Entscheidungen stärker mit Unternehmenszielen verbinden.
Use Cases: Nicht jede KI-Idee verdient ein Projekt
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auswahl sinnvoller Use Cases.
Die entscheidende Frage lautet: Welcher Einsatz lohnt sich für diesen Kunden?
Dafür müssen mehrere Faktoren zusammenkommen:
- konkreter Bedarf
- realistische technische Umsetzung
- passende Daten
- überschaubarer Aufwand
- messbarer Nutzen
Genau hier wird Beratung konkret. Ein interessanter Use Case ist noch kein guter Business Case.
KI-ROI: Die Wirtschaftlichkeit gehört auf den Tisch
Ahmed nennt auch die KI-ROI-Kalkulation als wichtigen Kursinhalt.
Das passt zu seinem Anspruch als Berater.
Ein KI-Projekt muss sich nicht nur technisch erklären lassen, aber auch wirtschaftlich bewertet werden.
Dafür gehören Fragen wie diese in die Planung:
- Welche Arbeitszeit lässt sich reduzieren?
- Welche Kosten verursacht die Einführung?
- Welche laufenden Kosten entstehen?
- Welche Verbesserung lässt sich messen?
- Wann lohnt sich eine Skalierung?
Der KI-Manager-Kurs arbeitet dazu mit Business Cases und ROI-Berechnungen. Damit bekommt ein Kunde keine reine Technologieempfehlung, sondern eine Entscheidungsgrundlage.
Governance und EU AI Act: Besonders relevant für einen Security-Berater
Dieser Punkt passt besonders gut zu Ahmeds beruflichem Hintergrund.
Seit Jahren beschäftigt er sich mit IT-Sicherheit und Zugriffsrechten. Bei KI entstehen ähnliche Grundfragen neu. Zum Beispiel:
- Wer darf welches System verwenden?
- Welche Daten dürfen eingegeben werden?
- Wer trägt Verantwortung für Ergebnisse?
- Wie werden KI-Anwendungen dokumentiert?
- Welche regulatorischen Vorgaben gelten?
KI-Governance und EU AI Act gehören deshalb zum Kursinhalt.
Für Ahmed erweitert das bekannte Sicherheitsfragen um eine neue Technologieebene. Genau diese Verbindung kann in Kundenprojekten relevant werden.
Vom einzelnen System zum KI-Ökosystem
Ahmed nennt außerdem den Aufbau eines KI-Ökosystems.
In Unternehmen existiert KI selten isoliert.
Sie trifft auf:
- vorhandene IT-Systeme
- Datenquellen
- Prozesse
- Zugriffsrechte
- bestehende Software
- unterschiedliche Nutzergruppen
Damit entstehen die Architekturfragen:
Welche Systeme arbeiten zusammen?
Wo liegen Daten?
Welche Schnittstellen werden benötigt?
Welche Regeln gelten über verschiedene Anwendungen hinweg?
Hier kann Ahmed seine vorhandene IT-Architektur-Erfahrung direkt einbringen.
KI-Reifegrad: Nicht jeder Kunde braucht denselben nächsten Schritt
Ahmed hat im Kurs auch gelernt, den KI-Reifegrad eines Unternehmens einzuschätzen.
Das verhindert eine typische Fehlentscheidung: Ein Unternehmen wird mit einer Lösung überfordert, für die Voraussetzungen fehlen.
Der nächste Schritt hängt vom tatsächlichen Ausgangspunkt ab.
Ein Unternehmen kann beispielsweise:
- erste KI-Anwendungen testen
- konkrete Use Cases priorisieren
- Pilotprojekte aufsetzen
- Ergebnisse und ROI messen
- erfolgreiche Lösungen skalieren
Beratung bedeutet dann nicht, jedem dasselbe Konzept zu verkaufen.
Sie beginnt mit der Frage: Wo steht dieses Unternehmen heute?
Nicht alles lief nach Plan
Ahmed absolvierte die Weiterbildung neben seiner Arbeit. In dieser Zeit liefen berufliche Verpflichtungen weiter. Zusätzlich gab es größere private Veränderungen.
Deshalb geriet der Kurs zeitweise ins Hintertreffen. Genau so wollte Ahmed diesen Punkt öffentlich formuliert wissen. Keine privaten Details. Aber auch keine geschönte Erfolgsgeschichte.
Berufsbegleitende Weiterbildung bedeutet manchmal:
- ein Kundenprojekt verlangt mehr Zeit
- geplante Lernzeiten fallen aus
- Fortschritte laufen langsamer
- eine Pause wird notwendig
Ahmed entschied sich deshalb nicht gegen die Weiterbildung. Er passte sein Tempo an seine aktuelle Situation an. Das gehört ebenfalls zu seiner Heldenreise.
Was Ahmed heute anders einordnet
Ahmeds wichtigste Entwicklung lässt sich nicht auf ein neues Tool reduzieren.
Er hat seinen Blick auf KI verbreitert. Aus einzelnen Anwendungen wurde ein Gesamtbild:
-
Technologie: Wie funktioniert das System?
-
Strategie: Welches Geschäftsziel verfolgen wir?
-
Use Case: Wo bringt KI konkret Nutzen?
-
ROI: Rechnet sich die Umsetzung?
-
Governance: Welche Regeln und Verantwortlichkeiten gelten?
-
Transformation: Wie integrieren wir KI in Organisation und Prozesse?
Damit ergänzt Ahmed seine bestehende IT-Beratung um eine weitere Perspektive.
Drei Fragen für erfahrene IT-Berater und Freelancer
Ahmeds Weg liefert eine einfache Orientierung.
Wenn du bereits lange berätst, prüfe diese drei Punkte:
1. Welche KI-Fragen stellen deine Kunden heute?
-
Schreibe die fünf häufigsten Fragen auf.
-
Daran erkennst du deinen tatsächlichen Weiterbildungsbedarf.
2. Wo endet dein aktuelles Wissen?
-
Kannst du ein Tool bedienen?
-
Oder kannst du auch Strategie, ROI und Risiken bewerten?
-
Das sind unterschiedliche Kompetenzstufen.
3. Welche Rolle willst du beim Kunden übernehmen?
-
Willst du Anwendungen nutzen?
-
Oder willst du KI-Projekte mitgestalten und begleiten?
-
Diese Entscheidung bestimmt, welche Weiterbildung du brauchst.
Ist der KI-Manager oder KI-Berater auch für dich sinnvoll?
Du arbeitest bereits als Berater, Freelancer oder IT-Profi?
Dann starte nicht mit der Frage nach dem nächsten KI-Tool.
Prüfe stattdessen:
- Welche KI-Themen fragen deine Kunden bereits nach?
- Wo fehlt dir heute methodische Sicherheit?
- Brauchst du technisches, strategisches oder regulatorisches Wissen?
- Willst du KI anwenden oder Kunden dazu beraten?
Genau diese Fragen klären wir vor einer Weiterbildung.
Vereinbare dein kostenloses Beratungsgespräch zum KI-Manager oder KI-Berater.
Disclaimer: Die genannten Ergebnisse basieren auf den Aussagen des Kursteilnehmers. Individuelle Ergebnisse können variieren und hängen von verschiedenen Faktoren wie Engagement, Umsetzung und Branche ab.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde auf Basis eines Interviewtranskripts mit Unterstützung generativer KI erstellt und redaktionell geprüft.